Kumamoto

Berühmt ist Kumamoto für seine Burg und seinen Wandelgarten Suizenji.

Lage

Kumamoto befindet sich in der gleichnamigen Präfektur Kumamoto auf der Hauptinsel Kyushu.

Stadtbild

Inzwischen ist Kumamoto als drittgrößte Stadt der Insel Kyushu ein wichtiges Zentrum für den Handel landschaftlicher Erzeugnisse aus der Region sowie Bildung. Bekannt ist Kumamoto vor allen Dingen für die Herstellung von kunstvolle Schwerter, Bambuswaren, Keramik und Holzspielzeug. Beliebt sich auch die Amakusa-Zuchtperlen.

Die schönsten Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten in Kumamoto

Die Burg Kumamoto auf dem Hügel Chausuyama

Burg Kumamoto
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Neben der Burg Matsumoto und der Burg Himeji zählt die Burg Kumamoto zu den drei wichtigsten Burgen in Japan.

Nachdem die Burg Kumamoto für den damaligen Fürsten von Kumamoto, Kato Kiyomasa, zwischen 1601 und 1607 erbaut wurde, wurde sie im Jahr 1877 während der Satsuma-Rebellion stark beschädigt. Von den drei Hauptgebäuden, 49 Türmen, 29 Burgtoren und 18 zweistöckigen Toren waren seither nur noch die Burgmauer sowie ein paar der Tore und Wachtürme übrig. Diese wurden jedoch schließlich im Jahr 2016 beim Kumamoto-Erdbeben beschädigt.

Die damals typische Festungsbautechnik „Mushagaeshi“ zeigt sich trotzdem noch immer in den besonders steilen Burgmauern, die es Eindringlingen unmöglich machen sollten in das Innere der Festung einzudringen.

Ein angeblich von Kato gepflanzter Ginkgo-Baum verleiht der Burg den Spitznamen „Ginkgo-Burg“.

Besichtigen Sie die Burg Kumamoto auf Ihrer Trekkingreise durch Japan:

Kato-Schrein

Der Kato-Schrein befindet sich nördlich der Kumamoto Burg. Hier werden das Schwert und der Helm von Kato Kiyomasa aufbewahrt. Bei der alten Steinbrücke auf dem Gelände des Kato-Schreins soll es sich um eine Trophäe handeln, die Kato aus seinem Kriegszug in Korea mitgebracht hat.

Honmyoji-Tempel

Der Honmyoji-Tempel ist ein buddhistischer Tempel der Nichiren-Sekte, der im Jahr 1574 durch Kato gegründet und ursprünglich in Osaka erbaut wurde. Nachdem Kato die Herrschaft über die Region Kumamoto erteilt wurde, verlegte er den Honmyoji-Tempel nach Kumamoto.

Den heutigen Standort des Honmyoji-Tempels erreicht man über eine idyllische Kirschbaumallee und schließlich eine von Steinlaternen begleitete steile Treppe. In der Nähe des Tempels befindet sich das Mausoleum von Jochibyo, das als Katos Grabstätte dient. Hinter dem Tempel steht eine beeindruckende Statue von Kato Kiyomasa aus Bronze.

Fujisaki-Hachimangu-Schrein

Der Fujisaki-Hachimangu-Schrein wurde als Schutzschrein Kumamotos dem Kaiser Ojin gewidmet. Jährlich findet hier am 15. September ein großes Fest statt, zu dem die Menschen Kumamotos in traditioneller Kriegerausrüstung einen Festumzug mit Pferden veranstalten.

Suizenji-Park

Bekannt ist der Suizenji-Park für seine auffällige Nachbildung des Fuji.

Japanischer Garten in Kumamoto
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Der ehemals als Joju-en bezeichnete Suizenji-Park wurde im Jahr 1632 angelegt und diente der Fürstenfamilie Hosokawa als Landschaftsgarten bzw. als sogenannter Japanischer Wandelgarten. Ein Wandelgarten enthält immer Landschaften und Gewässer zum Durchwandern und Verschnaufen.

Anreise

Mit dem Flugzeug erreicht man Kumamoto innerhalb von zwei Stunden ab Tokio und innerhalb einer Stunde ab Osaka.

Beste Reisezeit für einen Besuch in Kumamoto

Zu beachten ist, dass die Temperaturunterschiede zwischen Sommer und Winter teilweise sehr groß sind. So ist es im Sommer sehr heiß und schwül, im Winter können die Temperaturen dann auch mal unter den Gefrierpunkt fallen (inkl. Schneefällen).

Wer sich das große Fest des Fujisaki-Hachimangu-Schreins am 15. September nicht entgehen lassen möchte, der sollte das bei seiner Reiseplanung entsprechend berücksichtigen.