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Wirtschaft in Japan

Im Fokus der japanischen Wirtschaft stehen moderne Technologien und Industriegüter.

Wegen kaum vorhandener eigener Rohstoffe im Land, muss Japan einen Großteil an Rohstoffen aus anderen Ländern beziehen. Dafür ist aber ein Großteil der Herstellung von Industriegütern für den Export bestimmt.

Die wichtigsten Wirtschaftssektoren in Japan

Landwirtschaft

In Japan sind nur etwa 15 % der Landfläche landwirtschaftlich nutzbar, da das Inland überwiegend aus zerklüfteten Bergmassiven besteht. Um die japanische Landwirtschaft zu fördern wird sie stark bezuschusst. Und auch wenn sich Japan zu einem Teil selbst mit Nahrungsmitteln versorgen kann, ist die Politik bestrebt diesen Anteil weiter zu erhöhen. Als nationales Statussymbol wird mit dem Anbau von dem in Japan geförderten Reis sogar ein kleiner Überschuss produziert. Bei Weizen, Sorhum und Soja muss das Land jedoch auf Importgüter aus den USA zurückgreifen, um die Nachfrage in Japan zu befriedigen.

Inzwischen wurde die Landwirtschaft dank neuer Technologien und Automatisierungen zu einem absoluten High-Tech-Business. Diese bringen auch erweiterte Umweltschutzmaßnahmen mit sich, die sich auf die Reduzierung der Umweltverschmutzung und die Nachhaltigkeit konzentrieren. Und auch wenn die Modernisierungen Arbeitsplätze fordern, entstehen mit der Forschung und Entwicklung wieder neue.

Fischerei

Seit der Öffnung Japans wird die Fischerei als wichtige Protenquelle vom Staat gefördert. Inzwischen hat sich das Land zu einer der fünf größten Fischfangnationen entwickelt. Das liegt maßgeblich an der Küstenfischerei (insbesondere der Aquakultur) und an dem reichen Fischvorkommen an Küsten wie der Sanriku-Küste am Pazifik.

Bodenschätze

Auch wenn Japan eine Vielfalt an Bodenschätzen besitzt, reichen diese nicht aus, um die eigene Nachfrage zu befriedigen. Aus diesem Grund ist Japan auf den Import von Rohstoffen aus anderen Ländern angewiesen. Eine nahezu komplette Abhängigkeit besteht bei Bauxit, Eisenerz, Rohöl, Kupfererz und Kokskohle. Lediglich bei Gold, Magnesium und Silber kann Japan die eigene Nachfrage abdecken.

Industrie

Weltweit führend ist Japan in der Robotik-Industrie.

Die Herstellung von Industriegütern ist in Japan einer der wichtigsten Wirtschaftssektoren. Exportiert werden vor allem Maschinen und elektronische Geräte sowie Transportmittel (PKW, etc.). Bedeutend sind aber auch die Halbleiter- und die Pharmaindustrie. Zu den wichtigsten Handelspartnern Japans gehören die USA und China.

Energiewirtschaft

Da Japan keine eigenen Ölvorkommen besitzt, ist das Land in Bezug auf die Energieversorgung nicht autonom. Nach den Ölkrisen in den 70ern bemühte sich Japan die große Importabhängigkeit von Erdöl zu reduzieren. Der Anteil an Öl für die Energieversorgung ist in Japan seither auf unter 60 % gesunken. Und trotzdem bleib eine große Abhängigkeit, da immer noch ein Großteil des benötigten Öls aus dem Nahen Osten importiert werden muss. Für den Import von Öl aus Russland ist der Bau einer Pipeline geplant.

Zusätzlich soll die Energieversorgung mit dem Ausbau von Staudämmen und Atomkraftwerken gestützt werden. Mit der Umstellung auf Autos auf Hybridantriebe und Erdgas soll das Potential alternativer Energieversorger weiter ausgeschöpft werden.

Lernen Sie Land und Leute in Japan auf einer Trekkingreise in kleinen Gruppen kennen: