Akan-Nationalpark

Japans größte Caldera-Landschaft mit Vulkanen, Wäldern und Kraterseen.

Die Grundlage für den Akan-Mashu-Nationalpark bilden drei Caldera-Landformen – die Akan-Caldera, die Kussharo-Caldera und die Mashu-Caldera -, die durch die vulkanische Aktivität der Chishima-Vulkanzone entstanden sind.

Lage des Akan-Nationalparks

Der Akan-Nationalpark befindet sich im Osten der Insel Hokkaido und dehnt sich um die Seen Akan, Kussharo und Mashu aus.

Tier- und Pflanzenwelt

Den größten Teil der Landschaft im Akan-Nationalpark machen Nadel- und Laubwälder aus; allen voran die Sachalin-Fichte. Weltbekannt ist der Akan-Nationalpark jedoch für die Marimo Algen (Aegagropila), die rund wachsen und wie kleine Moosbällchen am Grund des Akan-Sees liegen.

Zu den tierischen Bewohnern des Akan-Nationalparks gehören unter anderem Yezo-Hirsche, Braunbären, Ezo-Rotfüchse, Marderhunde, japanische Zobel sowie verschiedene Vogelarten wie Goldkämme, Kohlmeisen, Schwarzspechte, Riesenfischuhus, Singschwäne und Buntspechte.

Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten im Akan-Nationalpark

Akan-See

Der Akan-See befindet sich an der Westseite der Akan-Caldera und ist bekannt dafür, dass er den sogenannten Moosbällchen (Marimo Algen) Lebensraum bietet. Die Kugelalge Marimo kann hier einen Durchmesser von bis zu 30 cm erreichen und liegt in der Regel auf dem Grund des Sees. Bei Sonnenschein treiben die Moosbällchen allerdings zur Wasseroberfläche und lassen den See grün schimmern. Bei Besuchern ist der Akan-See beliebt für Bootsfahrten und Angel-Ausflüge. Mit dem Boot erreicht man auch das Marimo Exhibition Center, in dem sich alles um die ungewöhnliche Algenart dreht.

Überragt wird der Akan-See südlich vom 1499 m hohen Vulkan Me-Akan und östlich vom 1371 m hohen Vulkan O-Akan.

Genießen Sie die Landschaften des Akan-Nationalparks auf einem Waldspaziergang am Akan-See:

Akanko-Onsen

Am südlichen Ufer des Akan-Sees befindet sich das Akanko-Onsen. Während sich Besucher des Akan-Nationalparks tagsüber auf Entdeckungstour begeben, können sie sich im Anschluss in den heißen Quellen von Akanko zurücklehnen. Beliebte Aktivitäten, die von dem Akanko-Onsen aus möglich sind: Bootsfahrten auf dem Akan-See, Skifahren in den nahe gelegenen Bergen und Schlittschuhlaufen auf dem Akan-See.

Mashu-See

Der Kratersee Mashu-See gehört zu den weltweit klarsten Seen und bietet eine Sichtweite von 20 bis 40 m in die Tiefe.

Da er von bis zu 200 m steilen Klippen und dichten Wäldern umgeben ist, ist er für Besucher nahezu unerreichbar. Man kann ihn jedoch von drei verschiedenen Aussichtsplattformen betrachten. Je nach Jahreszeit erstrahlt der Mashu-See in herrlichen Blau- und Grüntönen.

Kawayu-Onsen

Das 40 bis 60°C sprudelnde Quellwasser des Kawayu Onsen entspringt dem Berg Io, weswegen das Onsen auch ein idealer Ausgangspunkt für Touren zum Fuß des Ios ist. Das gesamte Onsen-Gebiet ist umsäumt von Onsen-Gasthäusern und Waldlandschaften, in denen sich bei einer Wanderung auch japanische weiße Birken (Picea glehnii) entdecken lassen. Zudem fließt durch die Stadt ein heißer Fluss, in dem man sich bei einem heißen Fußbad die Füße aufwärmen kann.

Wer schon immer mal in die Welt der Sumo-Kämpfe eintauchen wollte, kann das im Sumo Museum tun, welches sich am Rande der Stadt befindet.

Kussharo-See

Singschwäne am winterlichen Kussharo-See auf Hokkaido
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Der berühmte Kratersee Kussharo ist der einzige See in Japan, der im Winter komplett zugefriert und dabei skurrile Eisformationen hervorbringt. Als einer der größten Seen des Landes und größter See des Akan-Nationalparks, bietet er unzähligen weißen Singschwänen einen Lebensraum.

Auch hier laden zahlreiche heiße Quellen zum Entspannen ein. Das Rotenburo Wakoto-Onsen ist beispielsweise ein Badeort, dessen Wasser durch eine unterirdische heiße Quelle aufgeheizt wird.

Anreise

Per Zug: Mit dem Shinkansen Hayabusa geht es ab Tokio innerhalb von ca. 4,5 Stunden bis nach Shin-Hakodate-Hokuto. Von dort geht es innerhalb von 6,5 Stunden mit dem Japan Railways Limited Express über Miami-Chitose nach Kushiro. Anschließend geht es mit Japan Railways in 1,5 Stunden nach Biruwa. Von hier aus sind es noch etwa 20 Minuten mit dem Taxi bis zum Akan-Nationalpark.

Per Flug: Vom Flughafen Haneda in Tokio geht es innerhalb vom etwa 1 Stunde und 40 Minuten nach Memambetsu. Von dort aus sind es noch ca. 50 Minuten mit dem Taxi bis zum Akan-Nationalpark.

Beste Reisezeit für den Akan-Nationalpark

Während die Temperaturen im Sommer bis auf 30°C steigen können, geht es im Winter deutlich kälter zu, denn dann können die Temperaturen bis auf ca. -30°C sinken. In dieser Zeit kommen Reisende daher meist in den Akan-Nationalpark, um sich nach ausgiebigen Wanderungen wieder in einer der heißen Quellen aufzuwärmen. Beliebt ist auch das Eisfischen und das Einlaufen auf den drei Seen.

Der Frühling sowie der Herbst ist ideal für Wandertouren und Kanufahrten. Im Herbst lockt der Akan-Nationalpark Besucher mit einer leuchtenden Laubfärbung an.

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