Blick auf den Mt. Fuji-san vom Ashi-See in Hakone

Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark

Heiße Quellen, eine abwechslungsreiche Küstenlinie, versteckte Wasserfälle, eisbedeckte Bergkuppen und vulkanische Inseln … der Fuji-Hakone-Izu Nationalpark ist der am meisten besuchte Nationalpark Japans.

Lage des Fuji-Hakone-Izu-Nationalparks

Der Fuji-Hakone-Izu National Park liegt am südöstlichsten Punkt Japans direkt am sowie im Pazifik und ist von Tokyo aus in rund 60 Minuten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, dem sogenannten Bullet Train („Shinkansen“) erreichbar.

Tier- und Pflanzenwelt

Der Fuji-Hakone-Izu National Park liegt in Japans Vulkangürtel: Neben dem größtem Vulkan Japans, dem Mount Fuji, vermischen sich hier einige weitere recht unterschiedliche und abwechslungsreiche Landschaftsformen, die den Park zu einem so attraktiven Ausflugsziel machen.

#author#Jörg Ehrlich#/author#Mt. Fuji im Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark

Dazu gehören die Mt. Fuji Area mit ihren Seen-, Sumpf- und Hochplateaus, die Hakone Area mit ihren heißen Quellen, die Halbinsel Izu Peninsula und die Izu Inseln, bestehend aus sieben Vulkaninsel, mit jeweils wilden, naturbelassenen schönen Meeresklippen und einem schönen Kontrast aus dunkelbauem Ozean vor weißem Sand.

Das Highlight der Mount Fuji  Region ist der ikonisch schöne Mount Fuji selbst mit seinen 3.776 m Höhe, der in seiner direkten Nachbarschaft bis zu 70 weitere kleine Krater gebildet hat.

Infolge der zahlreichen Lavaflüsse hat sich die wunderschöne Seenlandschaft Fuji Goko mit den malerischen Wasserfällen namens Shiraito-no-taki Falls gebildet; und nicht nur das, die fruchtbare Lava hat am nordöstlichen Fuße des Vulkans einen märchenhaft verschlungenen Primärwald gebildet, der Aokigahara-Wald – der in zahlreichen Legenden, Sagen und Tragödien eine wichtige Rolle einnimmt.

#author#Archiv#/author#Aokigahara Wald im Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark

Aber nicht nur sich windende Baumpfade bringen den Besucher in ein natürliches Labyrinth, auch die vielen unterirdischen Tunnel-Höhlen, die aus Eis, Wind oder Lava geformt wurden, sind eine Besonderheit dieser Region im Fuji-Hakone-Izu National Park.

#author#Archiv#/author#Ashinoko-See im Fuji-Hakone-Izu Nationalpark

Die Hakone Area etwas östlich des Mount Fuji ist ebenfalls von Vulkanaktivitäten geprägt. Am beeindruckendsten sind die überall blubbernden heißen Quellen, der malerische Ashinoko See, die Pampa-Grasebene Sengokuhara und das vulkanische Tal Owakudani, wo es an einigen Stellen noch aus der Erde qualmt und der anmutige, rot angemalte Hakone-Jinja-Schrein versteckt in einem Wald aus Zedern- und Kiefernholz.

#author#Archiv#/author#Strand bei Shizuoka an der Suruga Bucht

Nicht nur die Hochebenen und Berge im Fuji-Hakone-Izu sind sehenswert, auch zu Wasser kann man beeindruckende Orte besuchen. Zur Izu Halbinsel, die  sich südlich in den Pazifik wölbt, gehört mit der Suruga Bay die tiefste Bucht Japans vor einer kliffumwobenen Küste mit dem Amagi-Bergkette mit immergrünen Bergregenwäldern.

Wem die Pazifikküstenlinie nicht genug ist, findet auf den sieben Inseln der vorgelagerten Izu Inselkette, die Izu Islands Area, einige mit schönen, teils hochaktiven Vulkanlandschaften, fantastischen Buchten und weiten Blumenfeldern.

Fuji-Hakone-Izu Nationalpark hat sich als Paradies für Wild- und Zugvögel etabliert. Außerdem leben hier einige endemische Tierarten wie die Izudrossel oder der Ijimas Laubwaldsänge sowie der Indopazifische Große Tümmler rund um die Mikura-jima Insel.

Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten im Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark

Mount Fuji

Der formschöne Stratovulkan ist ein fantastisches Trekkingziel, denn hier ist auch der Weg das Ziel: Die unberührte Gegend rund um den Krater ist voller glasklarer Seen und kleiner Nebenkrater.

Shiraito-no-taki Wasserfälle

Die romantischen Wasserfälle im Südwesten der Mount Fuji Area gehören zu den 100 schönsten in ganz Japan.

Aokigahara-jukai Forest

Der geisterhafte Aokigahara Wald wächst auf einem extrem fruchtbaren Lavastrom, der sich vor rund 1.200 Jahren über diese Gegend ergossen hat. Hier führen viele Wanderwege über das moosbewachsene Wurzelwerk, etwa zu den beliebten Ausflugsziel-Höhlen Fugaku Wind Cave und  Narusawa Ice Cave.

Die Kirschblüte

Das Panorama des Mount Fuji erscheint zur Kirschblüte von Anfang März bis Ende April in einem riesigen rosafarbenen Meer. Perfekt für Fotografen, die die schneebedeckte Vulkankuppe zusammen im Zusammenspiel mit den blühenden Kirschbäumen einfangen wollen.

Motohakone Old Tokaido Road

In Motohakone werden Kultur und Geschichte sichtbar. Dazu gehört die Old Tokaido Road Cedar Avenue, eine historische Verbindungsstraße. Dabei handelt es sich um eine anmutige 11 km lange Allee aus teils bis zu 350 Jahre alten Bäumen, die man bewandern und den historischen Geist aus dem Edo-Zeitalter auf die Spur gehen kann.

Mount Kintoki

Der höchste Gipfel am äußeren Rand des Hakone-Kraters, der Mt. Kintoki, ist beliebt bei Bergsteigern, da man von dort einen fantastischen Blick auf die Region um den Mount Fuji hat und der Weg je nach Saison von einem Blumenmeer und Japanischen Buchenwald gesäumt wird.

Owakudani Valley

In diesem Tal können Wanderer die überall aus dem Boden aufsteigenden vulkanischen Dämpfe (Fumarole) bewundern.

Shikine-jima Tomari Beach

Die fächerförmige einsam-idyllische Bucht von Tomari auf der Shikine-jima Insel war früher ein natürlicher Hafen aus der Muromachi-Zeit, an dem man schnorcheln und baden kann.

Amagi Mountain Range

Gut zum Wandern und Trekken geeignet. Auf vielen verschiedenen Trails wandert man zwischen Rhododendronbüschen gesäumt und blickt sowohl auf den Pazifik als auch auf den Mount Fuji.

Jougasaki Coast

Wild prescht der Pazifik an die die 9 km lange felsige lavageformte Küste an der Westseite der Izu Halbinsel, die man im Rahmen einer Küstenwanderung über Hängebrücken und entlang wuchtiger Wasserfälle erwandern kann.

Anreise

Der Nationalpark hat je nach Region unterschiedliche Parkeingänge, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln von der Tokyo Station aus angefahren werden, entsprechend die Endhaltestellen:

  • Yoshida-guchi 5th station (Parkeingang Course 1 Mt. Fuji)
  • Subashiri-guchi/Gotenba-guchi Fujinomiya-guchi 5th station (Parkeingang  Course 2 Mt. Fuji)
  • Sengokuhara/Lake Ashinoko Owakudani/Motohakone (Parkeingang Course 3 Hakone)
  • Die Izu Halbinsel ist zu Land über die Hakune Area aus erreichbar.

Beste Reisezeit für den Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark

Wer den Mount Fuji zur Zeit der Kirschblüte  besuchen möchte, muss im Zeitraum Anfang März bis Ende April in den Fuji-Hakone-Izu National Park reisen.

Im Herbst zeigt sich die Landschaft ebenfalls in den schönsten Farben. Zu beachten ist allerdings, dass der September zum regenreichsten Monat an der südöstlichen Pazifikküste gehört. Mit 27° C Tagestemperatur ist es im Gegenzug auch angenehm warm, während es nachts nicht kälter als 20° C kalt wird.

Im Fuji-Hakone-Izu National Park herrscht ein ähnliches Klima wie in Tokio mit recht heißen Monaten von Juli bis September mit etwa 30° C. Die Gegend ist ganzjährig regenreich, während in den Monaten Juni bis Oktober allerdings am meisten Regen fällt.

Der Verlauf der Regenmenge entspricht den Temperaturen, das bedeutet, in der trockensten Zeit von Dezember bis März sind auch die Tageshöchsttemperaturen am niedrigsten. Im Dezember, Januar und Februar wird es nur knapp über 10° C warm.

Die angenehmste zum Reisezeit liegt in den Monaten November und April. Die regenärmsten warmen Sommermonate, die sich auch für eine Bergbesteigung des Mount Fuji eignen, sind Juli und August.

Erkunden Sie das Fünf-Seen-Gebiet rund um den 3776 m hohen Fuji-san im Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark:

Vom hoch gelegenen Arakura-Sengen-Schrein bieten sich tolle Ausblicke auf den Fuji-san:

Genießen Sie im Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark Entspannung pur in einem der zahlreichen Thermalbäder (Onsen):

Entdecken Sie die natürliche Schönheit des Fuji-Hakone-Izu-Nationalpark mit einem unvergesslichen Blick auf den weltbekanten Fuji-san (3776)

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