Telefon, Strom und Internet in Japan

Telefonieren

In Japan gibt es verschiedenfarbige öffentliche Telefonapparate, die sowohl Münzen als auch Telefonkarten akzeptieren. Telefonkarten sind unter anderem in einem Konbini (Supermarkt) erhältlich.

Für ein Ortsgespräch zahlt man 10 Yen die Minute, internationale Telefonate sind im Vergleich dazu relativ teuer. Internationale Gespräche können nur an den grauen und grün-goldenen NTT-Apparaten getätigt werden, sowie von orangefarbenen IC-Telefonen. Die Apparate, an denen internationale Gespräche möglich sind, sind entsprechend mit dem Hinweis „International & Domestic Card/ Coin Telephone“ ausgewiesen.

Vorwahlen in Japan

Vor der Landesvorwahl (+81) muss jeweils die Vorwahl der Telefongesellschaft gewählt werden:

  • KDD: 001
  • Softbank: 0061
  • NTT: 0033

So wird ein Gespräch nach Deutschland (Berlin) an einem grün-goldenen NTT-Apparaten gewählt: Zu allererst wählt man die Nummer der Telefongesellschaft (0033), dann die 010 und die Landesvorwahl von Deutschland (+49). Z. B.: 0033-010-49-30…

Mit dem eigenen Mobiltelefon telefonieren

Wer auf seiner Reise in Japan mit seinem eigenen Mobiltelefon erreichbar sein möchte, muss in Besitz eines 3G-fähiges Mobiltelefons sein. Damit kann man sich dann in das Netz von Softbank Mobile oder DoCoMo 3G einwählen. Softbank Mobile und DoCoMo haben Roaming-Abkommen mit E-plus, O2, T-Online und Vodafone (Bitte beachten: Die Roaming-Gebühren können sehr hoch sein).

Inzwischen gibt es auch Anbieter, bei denen man Prepaid SIM-Karten kaufen bzw. mieten kann (nicht aber bei Softbank oder DoCoMo).

Mit einem Miettelefon und der eigenen SIM-Karte telefonieren

Wer kein 3G-fähiges Mobiltelefon besitzt, kann vor Ort in Japan ein entsprechendes Gerät mieten (PuPuRu) und dieses dann in Verbindung mit der eigenen SIM-Karte verwenden.

Internet

Über das Wi-Fi-Netz eines Hotels, Hostels oder Cafés hat man meist keine Probleme kostenloses Internet nutzen zu können. Alternativ kann man auch die Computer eines Hotels, einer Bibliothek oder eines Internetcafé (meist gekoppelt mit Mangacafés) nutzen, um im Internet zu surfen.

Wichtig zu wissen: An japanischen Tastaturen gibt es eine Umschalttaste, mit der man die Eingabe von japanischen Zeichen aktivieren bzw. deaktivieren kann.

Wer in einem traditionellen Ryokan-Hotel oder in Unterkünften übernachtet, die etwas abgelegener sind, sollte sich bei Buchung der Unterkunft informieren, ob Wi-Fi verfügbar ist.

Pocket Wi-Fi zur Miete für unterwegs

Wer sicher und überall Zugang zum Internet haben möchte, wenn er durch Japan reist, der kann Wi-Fi problemlos mieten. An den größeren japanischen Flughäfen gibt es entsprechende Verleihstationen, an denen man Wi-Fi mieten kann. Andernfalls kann man auch bereits vor Abreise bei einem der Pocket Wi-Fi Anbieter reservieren und dann wird das dafür benötigte Wi-Fi Gerät direkt zum gebuchten Hotel in Japan geliefert.

Anbieter:

Free Wi-Fi Passport der Softbank

Wer mit einem ausländischen Telefon nach Japan einreist, kann sich kostenfrei an ca. 400.000 Wi-Fi Hotspots der Softbank anmelden. Dazu muss man lediglich *8180 wählen, um sein Passwort für die Verbindung zu erhalten. Entdecken Sie in der Nähe von Restaurants, Cafés, Bahnhöfen und Hotels ein Softbank-Symbol, dann können sie sich dort mit ihrem Passwort im Hotspot „Softbank Free Wi-Fi Passport“ anmelden.

Japanische SIM-Karte

Auch kann vor Ort in Japan eine SIM-Karte gemietet oder gekauft werden. (Anbieter: Brastel, NTT,…)

Stromversorgung und Reiseadapter

100 Volt beträgt die elektrische Wechselstromspannung in der Regel in Japan. Lediglich die Frequenz unterscheidet sich, abhängig davon, welche Region bereist wird. So sind es im Osten Japans (inkl. Tokio) 50 Hz und in Westen Japans (inkl. Nagoya, Kyoto und Osaka) 60 Hz.

In Japan werden zweipolige Flachstecker (Stecker-Typ A) genutzt. Aus diesem Grund wird ein Reiseadapter benötigt. Für Vielreisende empfiehlt sich ein Universal-Reiseadapter.

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