+++ Restplätze für folgenden Reisetermin: JAPTRE (13.05.21) +++
  • Blick auf den Hafen von Kesennuma in der Tohoku-Region

    Nishant Annu
  • Ruinen der Stadt Minamisanriku nach der Großen Erdbebenkatastrophe Ost-Japans von 2011

    Shinobu Hayama
  • Blick auf die Sanriku Küste der Region Tohoku

    Shinobu Hayama
  • Mt. Tatsugane (Minamisanriku)

    Shinobu Hayama
  • Am Strand von Minamisanriku

    Shinobu Hayama
  • Nachhaltige Fischerei in Minamisanriku

    Fisherman's Banya
  • Austernzucht in Minamisanriku

    Fisherman's Banya
  • Ein Fischer von Minamisanriku auf Fischfang

    Fisherman's Banya
  • Fischer von Minamisanriku bei der Zubereitung von fangfrischen Seescheiden und Jakobsmuscheln

    Shinobu Hayama
  • Felder rund um die ehemalige Grundschule Sansankan

    Shinobu Hayama
  • Alte Klassenzimmer der Grundschule Sansankan

    Sansankan
  • Essen in der Unterkunft der ehemaligen Grundschule Sansankan

    Sansankan
  • Gänge der ehemaligen Grundschule Sansankan

    Sansankan
  • Blick auf die Unterkunft in dem Räumlichkeiten der ehemaligen Grundschule Sansankan

    Sansankan
  • Auf dem Fischmarkt in Kesennuma

    Nishant Annu
  • Gastgeberin Ichiyo vor Ihrem Gasthaus Minshuku Tsunakan in Kesennuma

    Herost
  • Das Gasthaus Minshuku Tsunakan bei Nacht

    Tsunakan
  • Blick auf das idyllisch gelegene Gasthaus Minshuku Tsunakan

    Tsunakan
  • Abendessen im Gasthaus Minshuku Tsunakan

    Herost
  • Zen-Meditation im Seiryoin-Tempel

    Nishant Annu
  • Im Gespräch mit den Mönchen des Seiryoin-Tempels

    Nishant Annu
  • Sake der Brauerei „Otokoyama Honten“

    Nishant Annu
  • Sake-Brauerei „Otokoyama Honten“

    Herost
  • Herstellung von Sake in der Sake Brauerei von Kesennuma

    Otokoyama Honten
  • Fischer bei der Arbeit auf dem Fischmarkt in Kesennuma

    Shun Murakami
  • Sushi-Kochkurs mit dem Chefkoch Kato im Restaurant Yuuzushi

    Ivana Micic
  • Frisch zubereitetes Sushi im Restaurant Yuuzushi (Kesennuma)

    Nishant Annu
  • Kesennuma-Sushi im Restaurant Yuuzushi

    Nishant Annu

Tohoku – Geschichten von Mut und Lebenskraft

„Und wenn Du dort einen Sake trinkst – dann hoffe ich, dass du den Mut, den Lebenswillen und die Hoffnung der Menschen dort schmecken wirst!“ – Ken Watanabe

Tohoku, eine kaum bereiste Region im Norden der Insel Honshu, war und ist bekannt für ihre zauberhaften Landschaften, verborgenen Kulturschätze, Riten und Traditionen, die ganze Jahrhunderte scheinbar unbeschadet überstanden haben. Dann kam der 11. März 2011.

Übersichtskarte mit allen Regionen und Präfekturen in Japan
#author#Voinau Pavel – Shutterstock.com#/author#Übersichtskarte mit allen Regionen und Präfekturen in Japan

Ein Seebeben der Stärke 9.1 auf der Richterskala erschütterte den Meeresboden 130 km vor der japanischen Nordostküste. Die dadurch ausgelöste Flutwelle sprengte alles bisher Dagewesene. Gigantische Wassermassen rissen ganze Städte mit sich fort. Auch die Orte Minamisanriku und Kesennuma wurden nahezu vollständig zerstört.

Heute, 10 Jahre nach dem verheerenden Tsunami, haben sich die Bewohner dieser beiden Orte eine neue Normalität aufgebaut.

Ruinen der Stadt Minamisanriku nach der Großen Erdbebenkatastrophe Ost-Japans von 2011
#author#Shinobu Hayama#/author#Ruinen der Stadt Minamisanriku nach der Großen Erdbebenkatastrophe Ost-Japans von 2011

Die transformativen Kräfte der Überlebenden zeugen von einem Lebenswillen, der Besucher ebenso beeindruckt, wie inspiriert. Ein behutsam anlaufender Tourismus soll den nachhaltigen Wiederaufbau der Region nun verstärken.

Der Reiseveranstalter DIAMIR Erlebnisreisen kooperiert daher mit den Initiativen „Travel Well“ und „Journey for Change“, um einen ebenso nachhaltigen wie verantwortungsvollen Tourismus in der Region zu fördern. Gemeinsam wird so der Schutz von Umwelt und Natur sowie ein echter Austausch zwischen Besuchern und Besuchten in den Vordergrund gestellt.

Es sind Geschichten von Resilienz, wie die der Bewohner von Minamisanriku und Kesennuma, die uns gerade angesichts einer die Welt in Atem haltenden Pandemie Mut machen – Geschichten voller Lebensmut von Menschen, die nicht daran denken aufzugeben. Mit der Unterstützung von DIAMIR können Sie diese Orte besuchen und sich vom Mut und der Tatkraft dieser Menschen inspirieren lassen – und bei einem gemeinsamen Sake neue Geschichten erleben!

Gastgeberin Ichiyo vor Ihrem Gasthaus Minshuku Tsunakan in Kesennuma
#author#Herost#/author#Gastgeberin Ichiyo vor Ihrem Gasthaus Minshuku Tsunakan in Kesennuma

Sanriku-Küste

Im Nordosten der Insel Honshu gelegen, ist die 600 km lange Sanriku-Küste geprägt durch Steilklippen und weitläufige Mündungsbereiche, und gilt als eines der besten Fischgründe weltweit.

Gesegnet durch diese beeindruckende Natur, entwickelten die Bewohner seit jeher ein Leben im Einklang mit dem Meer und voller Dankbarkeit gegenüber dessen Geschenken. Das verheerende Seebeben und die dadurch ausgelösten, zerstörerischen Tsunami-Flutwellen im März 2011 nahmen den Menschen ihre Lebensgrundlagen und trafen mitten ins Herz der Betroffenen.

Blick auf die Sanriku Küste der Region Tohoku
#author#Shinobu Hayama#/author#Blick auf die Sanriku Küste der Region Tohoku

Heute, 10 Jahre nachdem die Menschen der Tohoku-Region wieder bei Null anfingen, sind ihre Geschichten geprägt durch Resilienz, Transformation und Widerstandfähigkeit: man besinnt sich auf die Koexistenz mit der Natur, verbindet sich wieder mit dem allgegenwärtigen Ozean und führt sich einmal mehr vor Augen, wie wertvoll das Leben ist.

Minamisanriku

Präfektur Miyagi // Tohoku Region

Minamisanriku ist ein solches, kleines Fischerdorf, umgeben von Wäldern und Feldern, wo die Menschen im Einklang mit der Natur leben. Die Bucht zieht zahlreiche Fischer hinaus aufs Meer, in eines der drei besten Fischfanggebiete der Welt. Die sattgrünen Felder versorgen die Bewohner mit Reis.

Der Regen, der auf die umliegenden Berge fällt, findet seinen Weg über die Flüsse wieder in die Bucht – ein ganzheitliches Ökosystem, das gleichermaßen geschätzt und gepflegt wird: Fischer, Förster und Bauern arbeiten hier Hand in Hand. Seit der Erdbebenkatastrophe sogar nachhaltiger denn je. So unfassbar viel durch den Tsunami auch unwiederbringlich verloren ging, es ist auch sehr viel Schönheit erhalten geblieben – es stimmt also, wenn man sagt: im Leben folgt auf Regen auch wieder Sonnenschein.

Mt. Tatsugane, Minamisanriku
#author#Shinobu Hayama#/author#Mt. Tatsugane, Minamisanriku

Die Schönheit dieses Ortes lädt auf mehreren Ebenen ein: fühlen Sie den Boden unter Ihren Füßen und saugen Sie die Geräusche, Düfte und Geschmäcker in sich ein. Die Menschen, die mit ihrer Widerstandsfähigkeit und der Entwicklung ihrer Stadt für eine neue Zukunft brennen, werden Sie begeistern.

Minamisanriku ist die weltweit einzige Stadt, die international für nachhaltige Fischerei und Forstwirtschaft zertifiziert ist (ASC: Aquaculture Stewardship Council, FSC: Forestry Stewardship Council; 2016 zertifiziert) und daher auch als Ramsar-Gebiet ausgewiesen ist.

Am Strand von Minamisanriku
#author#Shinobu Hayama#/author#Am Strand von Minamisanriku

In Minamisanriku unterstützt die Initiative Journey for Change die behutsame Wiederbelebung eines nachhaltigen Tourismus und setzt dabei auf grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Transformationsprozesse.

Aktivitäten in Minamisanriku

Was bedeutet es, in Harmonie mit dem Meer zu leben?

Nachhaltige Fischerei

In Minamisanriku werden die Auswirkungen des Tsunami explizit erfahrbar, indem man sich anschaut, wie sich das Meer verändert hat und als Produktionsgrundlage wieder erholen konnte. Durch schier weggespülte Aufzuchtstationen und zerstörte Austernfarmen verringerte sich deren Anzahl um rund zwei Drittel – eine Voraussetzung, die zur Erholung und Genesung des Ökosystems führte: So werden heute in weniger Austernfarmen rund ein Drittel mehr Austern gezüchtet als zuvor.

Frische Austern im Hafen von Minamisanriku
#author#Fisherman’s Banya#/author#Frische Austern im Hafen von Minamisanriku

Dies ist weltweit anerkannt und hat dazu geführt, dass Japan die erste Zertifizierung für nachhaltige Fischerei, den Aquaculture Stewardship Council (ASC), erhalten hat. So führte die Katastrophe zu einer Umstellung auf nachhaltige Fischerei.

Heute kann uns der Gemeindevorsteher und Fischer, der seine Kollegen nur wenige Minuten bevor die Welle das Land überschwemmte durch Evakuierung vor den Fluten rettete, mit zu seinem Fischerboot raus aufs Meer fahren.

Ein Fischer von Minamisanriku auf Fischfang
#author#Fisherman’s Banya#/author#Ein Fischer von Minamisanriku auf Fischfang

Die großartigen Ausblicke, die Frische der Meeresluft und die Möwen, die über Ihnen kreisen, erscheinen als surreale Kulisse für ein Dasein, dass nur Hand in Hand mit der Natur existieren kann.

Zurück an der Küste lassen Sie sich die frischesten Austern, Jakobsmuscheln und je nach Saison auch Seeigel schmecken, und lauschen den Geschichten, die von der Stärke der Menschen dieser Region erzählen.

Fischer von Minamisanriku bei der Zubereitung von fangfrischen Seescheiden und Jakobsmuscheln
#author#Shinobu Hayama#/author#Fischer von Minamisanriku bei der Zubereitung von fangfrischen Seescheiden und Jakobsmuscheln

Unterkunft in Minamisanriku

Charmante Grundschul-Lodge „Sansankan“ im Hinterland

Leuchtend grüne Reisfelder umgeben von malerischen Hügeln. Ein kleiner Bach, der friedlich über ein hölzernes Wasserrad plätschert. Landwirte ernten Reis und sammeln Sansai-Berggemüse für das Abendessen. An Sommerabenden erhellen Glühwürmchen die dunklen Nächte mit ihrem kleinen, aber doch starken Licht. Im Herzen dieser Kulisse liegt „Sansankan“, eine ehemalige Grundschule, die 1999 aufgrund der sinkenden Geburtenrate geschlossen wurde. Bald jedoch haben ihre Alumni beschlossen dieses, mit Erinnerungen gefüllte Holzgebäude zu erhalten und es zu einer Ökotourismus-Lodge umzufunktionieren.

Reisfelder rund um die ehemalige Grundschule "Sansankan" in Minamisanriku
#author#Shinobu Hayama#/author#Reisfelder rund um die ehemalige Grundschule „Sansankan“ in Minamisanriku

Nach der Tsunami-Katastrophe diente das Gebäude zunächst als Stützpunkt für die Rettungskräfte, da es zehn Kilometer von der Küste entfernt eine sichere Lage aufweist.

Heute heißt ein freundlicher Dorfbewohner mit Unterstützung der Gemeinde Gäste aus aller Welt willkommen und reicht herzerwärmende Mahlzeiten mit regionalen Produkten des Meeres und der Wälder, die sowohl vegan als auch halal zubereitet werden können.

Blick auf die Unterkunft in dem Räumlichkeiten der ehemaligen Grundschule "Sansankan"
#author#Sansankan#/author#Blick auf die Unterkunft in dem Räumlichkeiten der ehemaligen Grundschule „Sansankan“

Die Inneneinrichtung der Zimmer ist den ursprünglichen Klassenzimmern nachempfunden und entweder mit japanischen Futon-Matratzen auf Tatamiboden oder mit westlichen Betten möbliert.

So verschmelzen nun Vergangenheit und Gegenwart. Tauchen Sie ein und erleben Sie eine unvergessliche Zeit, in der Sie sich fast so fühlen, als wären Sie in einem Ghibli-Anime-Film.

Zimmer in der Unterkunft der ehemaligen Grundschule "Sansankan"
#author#Sansankan#/author#Zimmer in der Unterkunft der ehemaligen Grundschule „Sansankan“

Kesennuma

Präfektur Miyagi // Tohoku Region

In der Hafenstadt Kesennuma liegt einer der lebhaftesten Fischereihäfen der Welt – hier werden unglaubliche Fangmengen gehandelt: von Tiefsee-Thunfisch über Austern bis hin zum weltgrößten Bonito-Fischfang (gemessen an der Menge, selbst im Jahr des Tsunamis).

Auch hier fielen große Teile der Stadt der Seebebenkatastrophe und dessen Folgen zum Opfer.

Blick in den Hafen von Kesennuma in der Tohoku-Region
#author#Nishant Annu#/author#Blick in den Hafen von Kesennuma in der Tohoku-Region

Die Einheimischen jedoch begegnen uns als optimistisch und begrüßen Reisende mit ihrer eigenen Botschaft: „Seit dem Tsunami sind mehrere Jahre vergangen. Aber wir Menschen aus Kesennuma blicken nicht zurück. Dieser Ort hat etwas Besonderes! Nicht nur das weltklassige Essen oder die atemberaubende, natürliche Schönheit – es sind vor allem wir Menschen, die all das vereinen.“

Wenn Sie auf Ihrer Reise durch die Region Tohoku die Stadt Kesennuma besuchen, treffen Sie auf Menschen, die wieder von Null angefangen haben. Ihre Geschichten erzählen davon, wie sie es schafften wieder dynamisch im Einklang mit dem Meer zu leben.

In Kesennuma hat sich die Initiative TRAVEL WELL dem Ziel verschrieben, nachhaltigen Tourismus zu entwickeln. Regionale Vitalisierung unter Berücksichtigung sozialer, ökologischer und wirtschaftlicher Aspekte steht hier im Mittelpunkt. Internationale Besucher sollen als Teil in diesen Prozess integriert werden.

Unterkunft in Kesennuma

Wiedereröffnung des traditionellen Minshuku „Tsunakan“

Die Pension „Tsunakan“ im traditionell japanischen Stil wird von der gastfreundlichen Fischerin Ichiyo betrieben. Nachdem die Unterkunft stark zerstört war, konnte sie das Gebäude mithilfe der Unterstützung zahlreicher Freiwilliger von nah und fern wieder renovieren – ein Gemeinschaftsprojekt, das es Reisenden nun ermöglicht die Region wieder hautnah zu erleben.

Das idyllisch gelegene Gasthaus Minshuku Tsunakan in Kesennuma
#author#Tsunakan#/author#Das idyllisch gelegene Gasthaus Minshuku Tsunakan in Kesennuma

Hier erfahren Sie von Herzen kommende Gastfreundschaft, genießen fangfrische Meeresfrüchte und treffen Menschen, deren Lebenseinstellung von Tapferkeit und einem positiven Blick in die Zukunft geprägt ist.

Aktivitäten in Kesennuma

Zen-Meditation und Spiritualität im „Seiryoin-Tempel“

Der 460 Jahre alte Zen-Tempel „Seiryoin“ ist über Generationen hinweg ein historisch wichtiges spirituelles Zentrum der Stadt. Von der Haupthalle aus eröffnet sich ein weiter Blick auf die Meeresbucht.

Nach dem Tsunami im Jahr 2011 diente „Seiryoin“ als Evakuierungszentrum und konnte kurzfristig über 100 Menschen beherbergen.

Zen-Meditation im Seiryoin-Tempel, Kesennuma
#author#Nishant Annu#/author#Zen-Meditation im Seiryoin-Tempel, Kesennuma

Heute heißt Sie Meister Shodo zu einer Einführung in die Zen-Meditation willkommen und führt Sie im Anschluss über das Tempelgelände. Hier treffen Sie auf Mönche, die eine Tragödie erlebt haben, in Harmonie mit den Opfern zu leben lernten und aus deren ungebrochener Zuversicht ein Lächeln im Gesicht geblieben ist.

Im Gespräch mit den Mönchen des Seiryoin-Tempels
#author#Nishant Annu#/author#Im Gespräch mit den Mönchen des Seiryoin-Tempels

100 Jahre alte Sake-Brauerei „Otokoyama Honten“

Gegründet im Jahre 1912, wird in der Traditionsbrauerei seit nunmehr über 100 Jahren Sake hergestellt, der hervorragend mit den frischen Meeresfrüchten dieser Region harmoniert.

Obwohl der Tsunami die Fassade und Bürogebäude der Brauerei zerstörte, wurde hier schon einen Tag nach der Katastrophe wieder gebraut, sodass die Brauerei als Symbol des Wiederaufbaus daraus hervorging.

Herstellung von Sake in der Sake Brauerei von Kesennuma
#author#Otokoyama Honten#/author#Herstellung von Sake in der Sake Brauerei von Kesennuma

Schauen Sie sich dazu doch Ken Watanabes Doku „Beyond the Tsunami“ an.

Nachdem Sie die Brauerei besichtigt und Wissenswertes über die Herstellung von Sake erfahren haben, nehmen Sie Platz und genießen die Spezialitäten des Hauses. Eine Sake-Sorte wird hier übrigens im Meer gelagert. Nun können auch Sie mit dem Boot hinausfahren und Ihre eigene Flasche zur Lagerung ins Wasser lassen. Diese können Sie dann bei Ihrem nächsten Besuch in Kesennuma wieder bergen, öffnen und genießen.

Sake-Flaschen der Sake-Brauerei Otokoyama Hoten in Kesennuma
#author#Nishant Annu#/author#Sake-Flaschen der Sake-Brauerei Otokoyama Hoten in Kesennuma

Auf dem Fischmarkt in Kesennuma gibt es den besten Bonito (Thunfischart) Japans

Von den 3.000 Fischereihäfen Japans sind nur 13 als nationale Fischereihäfen ausgewiesen. Kesennuma ist einer von ihnen. Weltweit bekannt ist der Hafen, da hier die größte Menge an fangfrischem Bonito gehandelt wird, nämlich 50% der Gesamtmenge des Landes und 70% von Japans Schwertfisch.

Obwohl der Tsunami den Fischmarkt schwerwiegend zerstörte, konnte er mit der Unterstützung von Menschen aus Japan und der ganzen Welt seinen Betrieb bereits zwei Monate nach der Katastrophe wieder aufnehmen. Dieser Wiederaufbau ist abermals symbolisch für die Stärke der Region.

Auf dem Fischmarkt in Kesennuma
#author#Nishant Annu#/author#Auf dem Fischmarkt in Kesennuma

Sushi-Restaurant „Yuuzushi“

Die Herstellung von Sushi ist in einer traditionellen Hafenstadt wie sie Kesennuma ist eine Frage der Tradition und des Stolzes. Das Sushi-Restaurant „Yuuzushi“, betrieben vom Chefkoch Kato, befand sich ursprünglich vor dem Kesennuma-Fischmarkt. Bei Ihrem Besuch erfahren Sie die inspirierende Geschichte, die hinter dem Comeback des Restaurants steht und können – unter der professionellen Anleitung von Master Kato selbst – Ihr eigenes Sushi kreieren.

Sushi-Kochkurs mit dem Chefkoch Kato im Restaurant Yuuzushi, Kesennuma
#author#Ivana Micic#/author#Sushi-Kochkurs mit dem Chefkoch Kato im Restaurant Yuuzushi, Kesennuma

DIAMIR-Reiseexpertin Dorothea Grading unterstützt Sie bei der Planung Ihre Reise in die Region Tohoku. Eine kaum bereiste Region, die sich dank der Resilienz seiner Bewohner von den Auswirkungen der großen Erdbebenkatastrophe Ost-Japans von 2011 zunehmend wieder erholt hat und ein Leben im Einklang mit dem Meer präsentiert.

Dorothea Grading
Reiseberaterin und -expertin für Japan, DIAMIR Erlebnisreisen
+49 351 31207-355
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Dorothea Grading, Reiseexperting für Japan bei DIAMIR Erlebnisreisen