So läuft eine traditionelle japanische Teezeremonie ab

Bei einer traditionellen Teezeremonie in Japan geht es um Harmonie („wa“)Hochachtung („kei“), Reinheit („sei“) und Stille („jaku“). Diese vier Grundsätze beschreiben das Miteinander von Gast und Gastgeber, die Handhabung der Utensilien sowie das Ziel einer Teezeremonie.

Traditionell findet eine Teezeremonie in einem japanischen Teehaus statt. Weniger förmlich geht es in Teeschulen oder Cafés zu.

Die wichtigsten Utensilien für eine Teezeremonie

  • Teeschale
  • Wasserkessel
  • Gefäß für frisches Wasser und ein weiteres für gebrauchtes Wasser
  • Bambusbesen
  • Teedose
  • Teepulver
  • Bambuslöffel

Der Weg des Tees („sado“) bei einer Teezeremonie

  1. Vorab wird eine Süßigkeit („wagashi“) gereicht, die direkt und komplett aufgegessen wird.
  2. Sobald die Teeschale serviert wurde, folgt die Verneigung vor den Gästen zur rechten und zur linken Hand. Wer mit japanischen Gepflogenheiten glänzen möchte, ergänzt seine Verneigung mit den Worten „o-saki ni“ („Vor Ihnen“) und „go-issho ni“ („Lassen Sie uns gemeinsam trinken.“).
  3. Die Teeschale wird nun mit der rechten Hand auf die Finger der linken Hand gesetzt. Dabei erfolgt eine Verneigung vor dem Gastgeber mit den Worten „itadakimasu“ („Danke“ bzw. „Ich bekomme“).
  4. Die Schauseite der Teeschale wird nun mit der rechten Hand mit zwei Vierteldrehungen im Uhrzeigersinn dem Gastgeber zugewendet.
  5. Der Tee wird anschließend in drei Zügen schlürfend getrunken. Zwischen den Schlücken wird die Teeschale nicht abgestellt.
  6. Die leere Teeschale wird schließlich abgestellt (mit der Schauseite Richtung Gastgeber).

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