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Japan-Fachbücher und Belletristik vom IUDICIUM Verlag

Wissenschaftliche Sachbücher zu Japan

Wer sich eingehender mit dem Thema Japan beschäftigt und sich auf die Suche nach wissenschaftlich fundierten Sachbüchern zu verschiedensten Aspekten der japanischen Kultur macht, wird recht schnell auf die Bücher des 1983 in München gegründeten Iudicium Verlags stoßen.

IUDICIUM Verlag, München

IUDICIUM Verlag, München
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An Publikationen zu Wirtschaft, Politik, Geschichte, Religion, Recht, Kunst und Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft und Linguistik in Japan, aber auch Übersetzungen japanischer Literatur findet man eine reiche Auswahl, sowohl bei den Neuheiten des Verlags als auch in der ca. 1200 Titel umfassenden Backlist.

Nachdem der Verlag sich zunächst auf Germanistik und Deutsch als Fremdsprache spezialisiert hatte, kristallisierte sich 1987 mit dem literarischen Übersetzungsband japanischer Gegenwartsautorinnen „Das elfte Haus“, herausgegeben von Barbara Yoshida-Krafft, ein dritter Publikationsbereich heraus, der bis heute stetig wächst und in etwa die Hälfte des gesamten Verlagsprogrammes ausmacht: Fachbücher und Belletristik über bzw. aus Ostasien mit Schwerpunkt auf Japan.

Fachbücher und Belletristik aus Ostasien

Hefte für ostasiatische Literatur
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1988 wechselte mit Heft Nr. 7 die Zeitschrift „Hefte für ostasiatische Literatur“ zum Iudicium Verlag, die 1983 mit der Zielsetzung gegründet wurde, bisher unbekannte literarische Texte aus dem fernen Osten (China, Korea, Japan) in deutschen Übersetzungen zugänglich zu machen. Zweimal pro Jahr erscheinen die gelben „Hefte“, die neben Pilotübersetzungen klassischer und moderner Texte auch Rezensionen, Nachrichten aus der Wissenschaft sowie eine ausführliche Bibliographie neuer deutschsprachiger Publikationen zur Literatur dieser Länder bieten. „Da belletristische Übersetzungen aber den allergrößten Teil der Zeitschrift ausmachen, sei sie einfach allen Lesern empfohlen, die sich für ostasiatische Literaturen interessieren“, hieß es in der Kurzkritik von Katharina Borchardt am 20.11.2016 im Hörfunk auf SWR2.

Großes japanisch-deutschen Wörterbuch

Großes japanisch Deutsches Wörterbuch
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Ein zentrales Projekt des Verlages ist zweifellos die Herausgabe des „Großen japanisch-deutschen Wörterbuches“. Begonnen wurden die Redaktionsarbeiten bereits 1998 am Deutschen Institut für Japanstudien unter der damaligen Direktorin des Institutes Prof. Dr. Irmela Hijiya-Kirschnereit. Seit November 2006 ist das Projekt vollverantwortlich an der Freien Universität Berlin angesiedelt. Erschienen sind bisher die ersten beiden Bände – der dritte Band (O-Z) erscheint in Kürze. Mit etwa jeweils 2500 Seiten pro Band und insgesamt ca. 130.000 Stichworten sowie Beispielsätzen unter anderem aus Zeitungen, Zeitschriften und literarischen Werken verkörpert es das umfangreichste japanisch-fremdsprachige Wörterbuch weltweit. Im Internet auf „wadokudaijiten.de“ lassen sich die beiden ersten Bände online durchsuchen.
Zum Wörterbuch japanisch-deutsch

Kanji und Kana
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Wer aber erst am Anfang steht und mit dem Japanischlernen beginnt, dem sei das Lernbuch und Lexikon „Kanji und Kana“ von Wolfgang Hadamitzky empfohlen.

Oder auch das kleine Taschenbuch „Japanisch – Sprache des Teufels?“ von Margaret Mehl, um sich darüber zu informieren, was es mit der japanischen Sprache auf sich hat und auf welches Abenteuer man sich einlässt, wenn man die Sprache erlernen möchte.

Wissensvermittlung und Kulturaustausch

(von links nach rechts): Aimée Dornier, Naoto Kan, Frank Rövekamp (Übersetzer des Buches), Yuko Soma (Verlegerin der japanischen Ausgabe
#author#IUDICIUM Verlag#/author#(von links nach rechts): Aimée Dornier, Naoto Kan, Frank Rövekamp (Übersetzer des Wörter-Buches), Yuko Soma (Verlegerin der japanischen Ausgabe
Als tragendes Leitmotiv hat sich der Iudicium Verlag seit seinen Anfängen der Wissensvermittlung und dem Kulturaustausch verschrieben. Durch die verschiedenen Reihen und Monographien im Bereich Deutsch als Fremdsprache und Germanistik sollen einerseits die deutsche Sprache und Kultur Dozenten und Studenten zugänglich gemacht und vertieft werden. Auf der anderen Seite wird durch Übersetzungen und vor allem eine große Auswahl an Fachbüchern das Verständnis für verschiedenste Aspekte ostasiatischer Kulturen gefördert. Im Sinne der im lateinischen Verlagsnamen bedeuteten Urteilskraft war das Hauptanliegen des Verlagsgründers Dr. Peter Kapitza, Erkenntnisgewinn und Selbstreflexion vor dem Hintergrund des interkulturellen Dialogs anzuregen. Dem Motto des Firmengründers möchte die Verlegerin Aimée Dornier treu bleiben, die den Verlag 2016 übernommen hat, und auch weiterhin fundiertes Fachwissen in qualitativ hochwertigen Buchausgaben bieten. Zugleich wünscht sich die Japanologin eine starke Präsenz der Bücher in der Öffentlichkeit – ein Highlight war der Besuch des Japanischen Ex-Premierministers NAOTO Kan auf dem Blauen Sofa während der Frankfurter Buchmesse 2015. Buchpräsentationen auf der Japandult in München und dem Japanfestival in Berlin beeindruckten die Besucher angesichts der großen Auswahl der Japantitel.

Thema Reisen im Fokus

Jahrbuch für Kulinaristik, Bd. 2
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Zwar finden sich keine klassischen Reiseführer im Verlagsprogramm, doch gibt es zahlreiche Titel, die das Thema Reisen in den Fokus nehmen, so z.B. die Tagebücher des Photopioniers Michael Moser, der 1868/1869 nach Japan reiste; oder man kann eintauchen in das Alltagsleben von Europäern in Japan bei der Lektüre der Briefeditionen „Berichte aus Japan“ von Dietrich Seckel und „Fast wie mein eigen Vaterland. Briefe aus Japan 1886-1889“ von Albert und Lina Mosse. Wer in die Gegend von Kanazawa reist und auf den Spuren von berühmten japanischen Schriftstellern wandeln möchte, wird fündig in dem Band „Literarischer Streifzug durch Kanazawa. Große Literaten Japans huldigen einer Stadt“ von Harald Meyer. Und wie die japanische Küche sich auf die Reise in unsere Breiten gemacht hat, darüber und allgemein über die Globalisierung der Küchen Ostasiens liefert der Band 2 der Reihe „Jahrbuch für Kulinaristik“, herausgegeben von Irmela Hijiya-Kirschnereit, sehr interessante Aufsätze.

Auch über die europäischen Annäherungen an Japan findet sich eine unglaubliche Materialfülle in dem inzwischen nur noch auf CD-ROM zugänglichen, zweibändigen Werk „Japan in Europa. Texte und Bilddokumente zur europäischen Japankenntnis von Marco Polo bis Wilhelm von Humboldt“ von Peter Kapitza.

Reiselektüre für Japan

Ein Leben in zwei Welten
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Für eine weniger wissenschaftliche Annäherung an das Reiseland Japan bzw. als Reiselektüre für unterwegs kann man auch einen guten Roman, eine Novelle oder einen Erzählungsband zur Hand nehmen, z.B. den Roman „So weit wir auch gehen“ von KOREEDA Hirokazu, der die Vorlage für seinen Film „Still Walking“ geliefert hat; die Novelle „Eine Katze, ein Mann und zwei Frauen“ von TANIZAKI Jun’ichirō; oder den Erzählband „Die Fluten des Sumida. Ausgewählte Erzählungen und Prosa“ von AKUTAGAWA Ryūnosuke, nach dem der bedeutendste japanische Literaturpreis, der Akutagawa-Preis, benannt ist. Spannende Lektüre bieten auch die beiden Autobiographien von ISHIMOTO Shidzué „Ein Leben in zwei Welten“ über die mühsame Emanzipation einer japanischen Frau im Spannungsfeld zwischen Ost und West sowie die Jugenderinnerung der japanisch-amerikanischen Schriftstellerin UCHIDA Yoshiko, die mit ihrem Buch „Das Lager in der Wüste“ (Desert Exile) die Entwurzelung einer japanisch-amerikanischen Familie beschreibt, die nach dem Überfall der Japaner auf Pearl Harbor Ende 1941 interniert wurde.